Kein "Mega-Bau" auf dem REWE-Parkplatz!

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Wir, die Bürgerinitiative Eldenaer Höfe 4 Zero, setzen uns für einen ökologisch gestalteten Kiez ein.


Gegründet wurde die Bürgerinitiative im Jahr 2022, um den Bau von zwei 17-geschossigen Hochhäusern auf dem REWE-Parkplatz zu verhindern. Von dem Plan, Gewerbehochhäuser zu bauen, ist der Investor mittlerweile dank unseres Engagements abgerückt. Was bleibt, ist ein überdimensioniertes Bauprojekt, das bisher unter Ausschluss der Bürger geplant wird.


Zudem variieren die Aussagen des Investors über das Projekt, so dass zu befürchten ist, dass hier Versprechungen gemacht werden, die nur so lange gelten, bis der Investor eine Veränderung des Bebauungsplanes erreichen konnte. Vielleicht ja auch mit dem Ziel das Grundstück dann nach Änderung des Bebauungsplans gewinnbringend weiterzuverkaufen?


Wir fordern: 

 

  • Bebauung des REWE-Parkplatzes nur in Höhe der unmittelbar umliegenden Häuser.
  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum
  • Ein zum Bauprojekt gehörendes Parkraum- und Verkehrskonzept fehlt bislang. Zwar gibt es vage Aussagen über eine Tiefgarage, bislang bleibt jedoch unklar, wie viele Stellplätze dort vorgesehen sind
  • Ernsthafte Bürgerbeteiligung. Es ist zu befürchten, dass das Bauprojekt zu einer erheblichen zusätzlichen Verkehrsbelastung für die Anwohner auf beiden Seiten der Eldenaer Straße und der Proskauer Straße führen wird.
  • Der Denkmalschutz des Schlachthofgeländes muss vor den Interessen eines Inverstors Priorität haben.
  • Der Investor sollte vom Bezirk verpflichtet werden, Bäume für den Blankenstein Park zu stiften, als Ausgleich für die durch den Bau versiegelte Fläche. 

 

Seit wann ist Bauen eine Umweltschutzmaßnahme?


Dass im Konzept des Investors die bisherige angebliche Flächenversiegelung des Parkplatzes problematisiert wird, erscheint widersprüchlich. Schließlich soll die Fläche künftig nahezu vollständig überbaut werden. Das jetzige Pflaster ist dagegen wasserdurchlässig mit ausreichend breiten Fugen.

Aus unserer Sicht verfolgt der Investor mit seinem angeblichen Engagement für den Umweltschutz in erster Linie ein anderes Ziel: Es soll davon ablenken, dass ein Parkplatz aufgewertet und auf einem Grundstück gebaut werden soll, das eigentlich gar nicht zur Bebauung freigegeben ist. Wenn es dem Investor tatsächlich um eine Begrünung ginge, hätte er als langjähriger Eigentümer schon längst etwas dafür tun können – dafür braucht es keinen "Mega-Bau"!


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Das Areal, das bebaut werden soll 


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